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Vitales Wohnen in Alter

Die Philosophie zum Vitalen Wohnen im Alter
Das „soziale Netz“ bekommt größere Löcher, durch welche zunehmend ältere Menschen rutschen; selbst die, aus der angeblich so soliden Mittelschicht. Hinzu kommt eine Entwicklung, der in diesem Land noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird: Die Generationenfalle. Dahinter stecken die sogenannten „Babybommer“, d. h. die geburtenstarken Jahrgänge ab 1948 bis 1964 (Pillenknick), die in das Rentenalter kommen.

Etwa ab 2010 wird die Zahl der Rentner überproportional zunehmen. Als Folge laufen die Sozial- und Rentenkassen, einschließlich der Kranken- und Pflegeversorgung weiter erheblich aus dem Ruder. Ohne eine Neubelebung der Solidarität, Zusammenarbeit und Rücksichtnahme werden die Probleme, besonders für ältere Menschen, leider deutlich zunehmen.

Mit dem Konzept „Vitales Wohnen im Alter“ werden Lösungen erarbeitet, die in diesem letzten Lebensabschnitt nicht nur das Wohnen besser organisieren, sondern vor allem das Zusammenleben. Durch eine Vielfalt von Wohnideen werden Wünsche und finanzielle Möglichkeiten der Menschen bestmöglichst berücksichtigt. Eigenverantwortung und eine Selbstversorgung in den „eigenen vier Wänden“ bilden dabei die Schwerpunkte. Wohnformen, die sich die meisten Menschen im Alter wünschen. Auf diese Art und durch die gelebte Solidarität, wird Sicherheit und Lebensqualität geschaffen.

Lösung 1 Das Bungalow- Wohnquartier (Kauf)ab 200.000,00 €

Alles auf einer Ebene, zwischen 85 und 110 qm Wohnfläche pro Haus wird eine kleine autarke Siedlung angelegt, in der sich die Bewohner solidarisch unterstützen. Das ist die kostengünstigere Stufe zum betreuten Wohnen, mit deutlich besserer Lebensqualität, die so lange erhalten werden.

Lösung 2 Geschosswohnungsbau (Kauf) ab 120.000,00 €

Alternativ zur Lösung 1 werden Wohnungen in einem Neubau angeboten.

Lösung 3 Stiftung, die kostengünstigere Alternative zu Lösung 1 und 2 ab 25.000,00 €

Nicht immer ist es möglich den, Kaufpreis für ein Bungalow oder eine Neubauwohnung aufzubringen. Hier besteht die Möglichkeit der Einrichtung einer Stiftung an. Die zukünftigen Bewohner einer solchen Anlage erwerben zu einem Teil der Neubaukosten das lebenslange Wohnrecht und leben damit in einer gleichwertigen Situation wie bei einem Vollerwerb.

Lösung 4 Umwidmung von geeigneten Räumen

Immer wieder gibt es Bausubstanz, die für das Vitale Wohnen im Alter umgestaltet werden kann. Auch in diesem Fall könnte die Einrichtung einer Stiftung sich als sinnvoll erweisen.

Lösung 5 Investorenkonzepte (Einmietung)

Da sich nicht jeder im Alter einen Kauf leisten kann, werden in jedem Projekt möglichst auch Lösungen für eine Einmietung eingebracht.

Diese Beispiele sind nur ein Ausschnitt der Möglichkeiten. Für jeden Einzelfall ist die individuell beste Lösung zu ermittelt. Durch die Anbindung an das MAKRO-Senioren-Netzwerk wird die optimale Umsetzung der gewählten Lösung gewährleistet.

Informationen über den
Bundesverband “kostensparendes Bauen“ e.V.
Geschäftsstelle-Süd, Postfach 1208, 78544 Spaichingen,
Tel 07424 – 501670, Fax 07424 – 501481

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